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Herzlich Willkommen in Schriese!

AUCH WIR WOLLEN KEINE KERNKRAFTWERKE, ABER EINEN SINNVOLLEREN UMGANG MIT DER WINDKRAFT UND KEINE GESUNDHEITLICHEN RISIKEN DURCH INFRA-SCHALL usw.           FÜR DIE BEVÖLKERUNG IN DEN BETROFFENEN REGIONEN!

DIES ABER UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DER ERFORDERLICHEN GRUNDLASTSICHERUNG!

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 Seit 03.03.2017 sind wir ein eingetragener Verein unter VR 701722! Anmeldeformular und Satzung über linke Rubrik!



Hier können Sie sich bei unseren Mitstreitern von der

BI Gegenwind Hirschberg

informieren! >>>>>>>>>>>>>>>

 

 

AKTUELL WINDINDUSTRIEANLAGE!

Windpark "Stillfüssel" 

So laut "wie ein Flugzeug über den Wolken"

Die Windkraftanlagen im Odenwald laufen im Probebetrieb – Ein Anwohner klagt über störende Geräusche!

RNZ 21.03.2018, 06:00 Uhr

 

Eine Frage des "subjektiven Lärmempfindens"? Der Windradbetreiber Entega weist darauf hin, dass seine Anlagen die vorgeschriebenen Grenzwerte einhalten. Symbolbild: Hildenbrand 


Von Carsten Blaue

Wald-Michelbach. Die Windkraftanlagen am "Stillfüssel" im Wald bei Siedelsbrunn drehen sich noch immer im Probebetrieb. Alles wird getestet, die Ergebnisse werden protokolliert. Und wenn nötig, wird nachjustiert. Jürgen Vollmers Empfindungen dürften allerdings keine Berücksichtigung finden in den Aufzeichnungen der Probezeit. Vollmer hat im Jahr 2009 sein Haus im Wald-Michelbacher Seckenrain gebaut.

Das Anwesen liegt etwas abseits, die Infrastruktur hier draußen sei bescheiden, sagt er: "Wir wurden aber mit Natur und absoluter Ruhe entschädigt." Deswegen hat er sich mit seiner Familie hier niedergelassen. Mit der Ruhe ist es allerdings vorbei, seit sich rund 1100 Meter südwestlich eines der fünf Windräder dreht, auf das Vollmer schaut: "Ehrlich gesagt, sind wir entsetzt, was den betroffenen Bürgern hier zugemutet wird", sagt Vollmer.

Die Geräusche sind so laut, dass kürzlich ein Nutzer sozialer Medien auf Facebook mutmaßte, die Anlage sei defekt. Ist sie nicht, wie Michael Leukam auf RNZ-Anfrage klarstellt. Leukam ist Pressesprecher des Energieunternehmens Entega aus Darmstadt, das den Windpark am "Stillfüssel" betreibt.

Er räumt ein, dass die Geräusche der Anlagen je nach Windstärke, Windrichtung und Entfernung zur Windkraftanlage "unterschiedlich wahrgenommen werden" können: "Auch das subjektive Lärmempfinden ist unterschiedlich ausgeprägt", sagt Leukam. Generell gelte aber, dass die Anlage den vorgegebenen Grenzwert einhalte. Und das ist schließlich das Wichtigste. Zumindest für Entega.

Vollmer tröstet das dagegen wenig: "Es hört sich zeitweise an wie ein Flugzeug über den Wolken", beschreibt er seine Wahrnehmung. Er fürchtet, dass es noch schlimmer wird, wenn die Lager der Windräder nach dem ersten Verschleiß mehr Spiel haben. Vollmer hört zudem den Windlärm, wenn die Flügel am Turm "vorbeirauschen". Die Geräusche seien je nach Windsituation und Betriebszustand der Anlage verschieden, sagt er. Zumindest in diesem Punkt ist er sich mit Leukam einig.

Ansonsten steht für Vollmer endgültig fest, dass der Mindestabstand von 1000 Metern zu Wohngebieten einfach zu gering ist, um Beeinträchtigungen der Bürger durch die Anlagen auszuschließen: "Die Regelung ist überaltert und nicht mehr zeitgemäß", sagt Vollmer: "Sie berücksichtigt die technische Entwicklung und Höhe der Anlagen nicht." Und auch nicht die topografische Lage. Das Rad im Wald am Standort mit der Bezeichnung "WEA 2", was für Windenergieanlage 2 steht, hat ungefähr den gleichen Abstand zu Vollmers Grundstück wie "WEA 1": "Wir werden sehen, ob es einen Unterschied gibt."

Der Anwohner spricht aber schon jetzt vom "enormen Wertverlust" seiner Immobilie. Das komme einer "staatlichen Enteignung" gleich. Dazu die optische Beeinträchtigung und nun auch noch "eine Reduzierung der Lebensqualität durch Geräusche". Die schlimmsten Befürchtungen, so Vollmer, seien bestätigt worden: "Sie sind jetzt von niemandem mehr wegzudiskutieren."

        Leukam dagegen ist zufrieden. Die ersten Erfahrungen mit den neuen Windenergieanlagen am "Stillfüssel" seien positiv.

Eingestellt nach Rücksprache mit Herrn Blaue RNZ!

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Auf diesen Brief an BM Höfer haben wir bis heute (19.07.2018!) keine Antwort erhalten!

Vielleicht geschehen noch Zeichen und Wunder!

Oder ist das die neue demokratische Variante unangenehmen Dingen aus dem Weg zu gehen und diese zu verdrängen?

 

Per eMail: Buergermeister@schriesheim.de                           15.05.2017

         

Betreff:         Beitrag des Gemeinderatsmitgliedes Fremgen vom 3.05.2017

 

 Sehr geehrter Herr Bürgermeister Höfer,

 

in obiger Angelegenheit hatten wir Ihnen die Gelegenheit zur Überprüfung und Stellungnahme zu dem denkwürdigen Bericht des Gemeinderatsmitglieds Fremgen für die sogenannten Ökostromer gegeben ..

 

Die vorliegende Stellungnahme scheint aber der Bedeutung des Vorfalls nicht angemessen zu sein.

 

Dabei sind 2 Ebenen zu betrachten und zwar zunächst die rechtliche.

 

Gem. Punkt 5.1 der Richtlinien obliegt die Redaktion dem Bürgermeister.Dies bedeutet, dass Sie persönlich verantwortlich sind für die Veröffentlichung der Beiträge.

 

Eine persönliche Stellungnahme in der Sache wäre daher sicher nicht unangemessen gewesen.

 

In dem in Ihrem Auftrag erstellten Antwortschreiben der Gemeinde heißt es, dass eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Inhalt von Artikeln nicht stattfinde.

Dann stellt sich allerdings die Frage, wie beurteilt werden soll, ob ein Beitrag gegen die guten Sitten verstößt oder in die Persönlichkeitsrechte Dritter eingreift,

was gem. Punkt 4.1 zum Ausschluss des Artikels führen muss .

 

Dasselbe gilt für die Frage, ob ein Beitrag verunglimpfenden und diffamierenden Inhalt hat oder Angriffe auf die Ehre von Personengruppen enthält. was nach Punkt 4.10 zum Ausschluss des Artikels führen muß.

 

All diese Fragen können nur nach inhaltlicher Auseinandersetzung mit den Berichten geklärt werden.

 

Hätte eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Artikel vom 3.05. stattgefunden, hätten Sie oder Ihre Redaktionsmitarbeiter nicht übersehen können, dass hier ein massiver Verstoß vorliegt. Wenn wie hier geschehen eindeutig in Bezug auf den Verein Gegenwind Schriesheim - Hirschberg e. V. behauptet wird:

 

Als ideologische Brüder und Schwestern der AfD sammeln sich auch in unserer Region Gegner der Energiewende unter dem Deckmantel der Wahrung des Naturschutzes.

 

Damit wird nicht etwa ungeschickt die Möglichkeit der Fehlinterpretation eröffnet, vielmehr wird ganz bewusst versucht diejenigen zu diffamieren, die sich für den Schutz des Waldes  in Schriesheim und damit gegen die gigantische Zerstörung durch große Windindustrieanlagen  einsetzen.

Es wird gezielt versucht den Eindruck zu erwecken, die Windkraftgegner in der Region gehörten in die " Rechtspopulistische Ecke" und befänden sich somit außerhalb des anerkannt demokratischen Spektrums.

 

Die Windkraftgegner gehörten sogar in die Familie der AfD, was auch noch eine Verbindung im Herzen nahelegt.

Schließlich wird auch noch unterstellt, dass der Naturschutz nur der Vorwand dafür sei, die sauberen Energien zu bekämpfen.

 

Dass hier mit voller Absicht von dem Ökostromer Fremgen die Gegner von Windrädern im hiesigen Wald diffamiert und verunglimpft werden, kann wohl niemand ernsthaft bezweifeln.

 

Der Beitrag hätte also nicht veröffentlicht werden dürfen.

 

Ein weiteres rechtliches Problem stellen allerdings die weiteren ständigen Verstöße der Ökostromer gegen Punkt 1.2 der Richtlinien dar.

Danach dürfen nur Texte mit nicht kommerziellen/gewerblichen Inhalten veröffentlicht werden.

 

Fortsetzung folgt. Die Ökostromer werben in Ihren Beiträgen ständig für gewerbliche Zwecke. Sie bieten ständig sogenannten Ökostrom, Gas und Biogas an und weisen darauf hin, dass man diese Lieferungen über die Ökostromer beziehen kann.

 

Sie fordern nicht nur  zum Wechsel der Strom-und Gasanbieter auf, sondern machen, wie sie selbst einräumen, auch ganz konkrete Angebote in ihren Beiträgen und teilen die unterschiedlichen Preise mit, zu welchen  die Ökostromer das Erdgas etc. anbieten.( Vgl. z. B. Mitteilungsblätter vom  1. und 8. Februar 2017)

 

Es handelt sich somit um einen kontinuierlichen Verstoß gegen die Richtlinien, mit welchem eindeutig die Ausschlusskriterien für die einzelnen Beiträge erfüllt sind.

 

Es ist daher festzustellen, dass die Ökostromer nicht nur am 3.05. gegen die Richtlinien verstoßen haben, sondern in vielen vorangegangenen Beiträgen ebenso.

 

Damit kommt man nun zur zweiten Ebene der Angelegenheit, nämlich der politischen.

 

Für den Verein Gegenwind Schriesheim-Hirschberg e.V. ist es ohne Interesse, ob die Ökostromer gegen Richtlinien verstoßen und unentgeltliche kommerzielle Werbung in den Beiträgen des Mitteilungsblattes einstellen.

 

Von Interesse ist aber der Umstand, dass Gegenwind Schriesheim von der Stadt Schriesheim bei der Öffentlichkeitsarbeit gelegentlich behindert wird, während gleichzeitig die Öffentlichkeitsarbeit der Ökostromer gefördert wird.

 

Als Beispiel sei zunächst das unsägliche Drama um die an der Talstrasse aufgehängten Banner erinnert, welche von der Stadt nach mehreren Monaten ohne Ankündigung abgehängt worden waren.

Auf dem Blütenwegfest 2016 wurde der Bürgerinitiative Gegenwind Schriesheim ein Stand verwehrt mit der Begründung, dies sei zu politisch.

Die Ökostromer durften ihren Stand hingegen aufstellen.

 

Nun wird ein Beitrag mit eindeutig diffamierendem und verunglimpfendem Inhalt erst zugelassen und veröffentlicht und jetzt auch noch dieses Vorgehen gerechtfertigt.

 

Der Bürgermeister sollte daher dafür Sorge tragen, dass nicht der Eindruck entsteht, es würde eine Ungleichbehandlung stattfinden und den Ökostromern würden Sonderrechte eingeräumt und die Verunglimpfung anders Denkender durch die Ökostromer gebilligt.

 

Auch wir sind in besonderer Weise Freunde der Meinungsfreiheit, zu welcher auch eine Meinungsvielfalt gehört. Natürlich sollen daher auch die Ökostromer weiterhin Ihre Beiträge veröffentlichen, ob sie nun für den Verkauf von Strom und Gas werben oder nicht.

 

Allerdings sollten gewisse rote Linien nicht überschritten werden.

 

Wir danken für Ihr Verständnis und sehen einer persönlichen Stellungnahme entgegen.

 

Mit besten Grüßen

 

BI Gegenwind Schriesheim-Hirschberg e.V.

 

 Frank Funcke             Hans-Jörg Goerlach

                                                                            

Kopie per Mail an GR C. Wolf + R.Scheele

                              

Beitrag von der BI Gegenwind Hirschberg im amtl. Mitteilungsblatt von Hirschberg:

Kein Zuschlag für neue Windprojekte in Baden-Württemberg

 

  Die Bundesnetzagentur hat Mitte Mai die Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde bekanntgegeben; die Ausschreibungsfrist endete am 01. Mai 2017. Nach dem neuen EEG 2017 (Erneuerbare-Energien-Gesetz) müssen sich Interessenten für neue Windparks ab sofort einem Ausschreibungsverfahren unterwerfen, um in den Genuss der staatlichen Förderung zu kommen. Zuvor wurde die Investition mit einem festen Betrag zum Teil über 20 Jahre subventioniert; für 2017 beträgt diese Umlage bzw. „Subvention“ noch 6,88 Ct/KWh für Projekte, die vor dem 31.12.2016 genehmigt worden sind. 

  Wie der Veröffentlichung der Netzagentur zu entnehmen ist, ging kein einziger Zuschlag nach Baden-Württemberg – alle Projekt liegen im Norden. Die Spanne der genehmigten Zuschläge lag bei einem Mittel von 5,71 Ct/KWh zwischen 5,58 und 5,78 Ct/KWh – also schon einmal beachtlich unter dem aktuellen Zuschlag. Wenn Baden-Württemberg jetzt nicht dabei ist, ist das ja logisch, da auch wir immer wieder darauf hingewiesen haben, dass Windkraftindustrie in unserer Region allein wegen der viel zu geringen Windhäuffigkeit nicht wirtschaftlich betrieben werden kann. Die Zuschläge ergingen dabei zu 96% an kleine, überwiegend von Bürgern gegründete Energiegenossenschaften, die einem einfacheren Genehmigungs-verfahren unterliegen.

 Jetzt könnte man daraus folgern, dass ab sofort keine neuen Windräder bei uns in BW mehr gebaut werden (können) – da sind wir aber nicht sicher. Denn schon kommen erste Stimmen aus Stuttgart, dass das Ausschreibungsverfahren geändert werden müsse, um unser Bundesland nicht von der Windkraft „abzuhängen“. Unser Umweltminister Franz Untersteller aus („Die Grünen“) wird sich also mächtig in‘s Zeug legen müssen (das nächste Ausschreibungs-verfahren ist bereits für August vorgesehen), damit er in unserem windarmen Ländle weiterhin mit seinem Vorzeigeprojekt Windraft-industrie glänzen kann. Leider vergisst er dabei, dass damit zig-Quadratkilometer Wald zum Opfer fallen würden – Bäume, an denen sich die Grünen noch vor nicht allzu langer Zeit angekettet haben, um sie vor dem Fällen zu retten (Stuttgart 21).

  Wir sind aber auch nicht sicher, ob Untersteller dieses gelingen wird, zumal gerade bei uns in Baden-Württemberg der Widerstand gegen den Windwahn inzwischen stark zugenommen hat und weiterhin wächst. 

  Auch deshalb bleiben wir weiterhin „hart am Wind“. 


Von wegen „Dreckschleuder“: 

BI’s besichtigen Mannheimer Großkraftwerk

 

Eine Delegation der BI’s Gegenwind Schriesheim und Hirschberg – inzwischen „vereint“ zu Gegenwind Schriesheim-Hirschberg e.V. - hat auf Einladung der Liberalen Senioren Mitte März 2017 den 

Block 9 des Großkraftwerks Mannheim (GKM) in Augenschein genommen. Das vor zwei Jahren in Betrieb genommene Kraftwerk ist eines der modernsten und umweltfreundlichsten Kohlekraftwerke in Deutschland und kostete rd. 1,4 Mrd. Euro; es ist für eine Betriebszeit von ca. 40 Jahren ausgelegt. Das GKM musste Anfang 2017 für fast sechs Wochen tagsüber im Volllastbetrieb Strom erzeugen, da witterungsbedingt kein Strom aus Windkraft und Solar-Energie zum Einspeisen zur Verfügung stand. Kritisch hierbei war die Versorgung der Deutschen Bahn, die knapp 16% ihres Bahnstroms (16,33 Hz) aus Mannheim bezieht. Ohne das GKM wäre der gesamte Bahnverkehr der Region zusammengebrochen - mit den entsprechend verheerenden Auswirkungen. 

Im Block 9 sind die Abgase fast schwefelfrei, da sie über eine besondere Anlage mit Kalk-Emulsion in harmlosen Gips umgewan-delt werden, der in der Bauindustrie u. a. zu Gipskartonplatten verarbeitet wird. 

Der bei der Befeuerung entstehende Feinstaub wird durch eine elektrostatische Filteranlage fast restlos entfernt. Danach ist der Feinstaubanteil im Abgas geringer als in der für die Verbrennung angesaugten Luft (durch Messungen des GKM nachgewiesen). Die gewaltige weiße Wolke aus dem Kamin von Block 9 besteht dadurch fast nur aus kondensiertem Wasserdampf und unschädlichem CO2, das mit 0,04 % durchschnittlich immer als Spurengas in der Luft enthalten ist. Es wird über die Pflanzen in Kohlenstoff als Hauptbestandteil der Biomasse umgewandelt. Das prozessbedingt benötigte Kühlwasser wird aus dem Rhein entnommen und darf nur um 10° erhöht wieder in den Rhein eingeleitet werden. Im Sommer darf der Maximalwert von 30° nicht überschritten werden, um das Ökosystem des Rheins nicht zu beeinträchtigen. Auf dem Dach von Block 9 in 120m Höhe war kein Rauchgeruch festzustellen, obwohl der Kamin in unmittelbarer Nähe voll in Betrieb war.

 

Steinkohle, wie auch Braunkohle, Erdgas und Erdöl sind Biomassen, nur das diese bis zu Millionen Jahre alt sind. Alle geben beim Verbrennen ausnahmslos CO2 an die Umwelt ab und dies je nach Kohlenstoffanteil in der Masse. Dieser ist in der Steinkohle am höchsten und im Gas am niedrigsten. Die Steinkohle ist allerdings am energiereichsten. Holz ist die schlechteste Variante, weil es neben dem geringen Wirkungsgrad den meisten Feinstaub erzeugt. Gas ist am saubersten, aber „energiearm“ und politisch unzuverlässig. Steinkohle ist weltweit noch in großen Mengen für weit über 100 Jahre gesichert; die Prognose sagt einen Bestand bis zu 2.500 Jahren voraus und stünde somit für die Grundlastsicherung solange zur Verfügung. Steinkohlekraftwerke in modernster Technik sind deshalb eine der umweltfreundlichsten Varianten zu der wetterabhängigen Stromerzeugung aus Wind und Sonne. So kann die Grundlast für lange Zeit gesichert werden, zumal mit einer vernünftigen Speicherung von überschüssigem Strom – insbesondere aus Wind - in naher Zukunft kaum zu rechnen ist. Steinkohle als „tote Biomasse“ für die Stromerzeugung einzusetzen erscheint daher sinnvoller, als 1000-fach „lebende Bäume“ für unrentable Windkraftanlagen im Wald zu vernichten! Nach dem Besuch des Blocks 9 waren sich die Teilnehmer der BI’s Schriesheim und Hirschberg einig darin, dass es sich beim Großkraftwerk Mannheim absolut nicht um eine „Dreckschleuder“ handelt, sondern ganz im Gegenteil – um ein Beispiel an Umweltfreundlichkeit!

 

Es ist extrem anstrengend, dass unsere aktuelle Politik nicht versteht, dass sie mit dem EEG auf dem Holzweg ist. Stattdessen lässt sie sich von unrealistischen ideologischen Visionen treiben, die Welt verbessern zu wollen. Wir plädieren für ein Energiekonzept, das auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbaut, das wirtschaftlich sinnvoll ist und die Steuerzahler (gleich Stromverbraucher) nicht nötigt, Milliarden Euro an schlichtweg fehlgeleiteten öffentlichen Subventionen zu zahlen. 

Und dazu gehört dann als Alternative auch die Umrüstung alter Steinkohlekraftwerke auf den neuesten technischen Standard.

         

Polizeieinsatz beim Stillfüssel: Sitzblokade im Wald gegen Rodungsfahrzeuge durch Polizei beendet.

 

Augenzeugenbericht: Heute (13.2.2017) sind die Rodungsfahrzeuge beim "Stillfüssel" 

(Zwischen Heiligkreuzsteinach und Siedelsbrunn-Waldmichelbach) angerückt. 

Aus den umliegenden Gemeinden eilten schnell einige Demonstrantinnen und Demonstranten herbei und versuchten die Fahrzeuge durch eine Sitzblockade im Wald aufzuhalten. Die Polizei rückte mit 6 Mannschaftswagen an. Zwei weitere wurden noch nachbeordert. Die Sitzblokade der friedlichen Demonstranten wurde durch Wegtragen der Blockierer beendet. Dabei wurde eine Demonstrantin verletzt.

Die BI Siedelsbrunn hat für morgen zu einer spontanen Demonstration anfgerufen – Treffpunkt ist 12:30 Uhr der Zollstock. Weitere Infos hier.

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Protestwanderung am Sonntag 05.02.2017 zum "Adlerstein/Stillfüssel!"

Foto: Goerlach

 

 Sternwanderung zum "Adlerstein" im Eiterbachtal -

zwischen 400 und 500 Teilnehmer aus dem gesamten Odenwald (BW, Bayern und Hessen) kamen, um gegen die Zerstörung des Odenwaldes durch unsinnige industrielle Windkraftanlagen zu protestieren! 

Es sprachen Prof. Dr. R. Leiner, HD, Frau Vera Krug von der BI Siedelsbrunn und Herr Peter Geisinger, Gross Umstadt von Vernunftkraft Odenwald unter Anwesenheit eines Kamerateams des SWR (gesendet 05.02.2017 - 18:00 h - siehe Mediathek!)

Von dem großen Ansturm Beteiligter an der Sternwanderung waren die Veranstalter überrascht!

Es scheint, dass immer mehr interessierte Bevölkerungsteile den Schwindel mit der "Klimakatastrophe" durchschauen, deren "Verhinderung durch die jetzige Politik" unweigerlich zu einer "Energiemangelkatastrophe" führen würde.

 Aufgabe einer neu zu wählenden Bundesregierung wird es sein, das "Energiekonzept" grundlegend durch "kompetente Fachleute" zu überarbeiten und zu erneuern. 

Subventionen nicht im "Giesskannenverfahren", sondern nur noch für sinnvolle innovative Projekte und Forschung! Strompreise auch für "alle bezahlbar"!


A C H T U N G!  NEUSTE MELDUNG!

Der Artikel "Märchen vom menschengemachten Klimawandel in die Welt gesetzt" vom Mitteilungsblatt Stadt Schriesheim KW 3/17

kann hier komplett herunter geladen werden!

 

 

 

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Der Artikel zu der Veranstaltung am 18.12.2016 in der Halle 02 in Heidelberg (erschienen am 23.12.2016 in der RNZ vom 23.12.2016) hier herunter zuladen!

 

 

-------------------------------------------------------------------------------Brief von Dipl.-Chem. Dr. rer.nat. Hans Penner

an Frau Bundesminister Dr. Barbara Hendricks 


Sehr geehrte Frau Dr. Hendricks,

     

ein großes Problem der Industriegesellschaft Deutschland ist, daß an den Schaltstellen in Politik und Wirtschaft Leute sitzen, die keine Fachkenntnisse in Physik haben. Hierfür sind Sie ein eklatantes Beispiel. Sie wollen den "Klimawandel bekämpfen"! 

(z. B. SPIEGEL, 17.09.2016).

Daraus geht klar hervor, daß Sie nicht wissen, was Klima ist. 

Sie wissen nicht, was die Sonne und die Wolken machen. 

Sie wissen nicht, was das Kohlendioxid in der Luft macht. 

Sie kennen nicht die Emissionen der Vulkane. 

Sie wissen nicht, was Klimasensitivität ist, 

deshalb wissen Sie auch nicht, daß das "Zwei-Grad-Ziel" der Frau Merkel totaler Unsinn ist.


Den Vogel hatte allerdings die ehemalige Bildungsministerin Schavan abgeschossen, die allen Ernstes die "CO 2-neutrale Stadt" forderte (siehe hier). Eine solche Stadt hat weder Bier noch Blumen, weil beide CO2 brauchen. In einer solchen Stadt trägt jeder eine Gasmaske, um die ausgeatmete Luft zu entsorgen.

Kohlendioxid-Emissionen sind nicht klimaschädlich. In schöner Einmütigkeit bekämpfen Politiker (mit Ausnahme der AfD), Theologen und Medien den designierten US-Präsidenten, weil dieser den Klimawahnsinn nicht mitmacht. 

Wo künftig bei uns die Grundlast herkommen soll, weiß niemand. 

Die völlig überflüssige EEG-Umlage für Haushaltsstromkunden in Deutschland steigt kontinuierlich: 0,19 Cent/kWh (2000); 2,05 Cent/kWh (2010); 6,88 Cent/kWh (2017). Über 400.000 Haushalte können ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen. Der Strom ist bei uns doppelt so teuer wie in Frankreich. Aber Windradhersteller wurden Milliardäre.


Mit besorgten Grüßen


Hans Penner

Anmerkung: Die gestrige Sendung  (23.01.2017) "Hart aber fair" ist eine Bestätigung des obigen Textes!

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Auf eine regere Beteiligung der betroffenen Bevölkerung unserer Region würden wir uns freuen. Wenn der Wald von heute auf morgen gerodet wird (Greiner Eck!!!) ist es zu spät!

Deshalb vorher informieren!

Jeder Interessierte ist bei unseren Treffen herzlich eingeladen, denn wir vertreten überparteiliche und keine kommerziellen Interessen!

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Achtung! Neue Rubrik "GÄSTEBUCH"!      

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Schreiben von Herrn Franquinet (Vorsitzender BI Crailsheim)

an Herrn Sckerl (MDL BW)        

 

Sehr geehrter Sckerl,

  

da sie auf Ihre Website schreiben, dass man Sie anschreiben kann, tue ich das hiermit.

 

Sie Schreiben, dass Gegenwind unverantwortlich handelt, weil sie die Bevölkerung verunsichert und nicht zur Lösung von künftige Energieprobleme beiträgt.
Darf ich Sie zunächst darauf hinweisen, dass selbstverständlich BI´s NICHT verantwortlich für die Energieversorgung sind. Wie kommen Sie auf eine solche komische Idee. BI´s werden gegründet wenn die Bevölkerung für dumm verkauft wird.
Wie naiv sind Sie eigentlich anzunehmen, dass PV Anlagen und Windturbinen (die selbstverständlich Industrieanlagen sind) auch nur im geringsten Umfang die Abgase bei der Elektrizitätsversorgung verringern können.
Sprechen Sie doch bitte nur einmal mit einem unabhängigen Netzexperte, der zeigt Ihnen mit ganz einfachen physikalischen Zwängen wie unsinnig und naiv die Vorstellungen von Ihnen und der Mehrzahl Ihrer Grünen Kollegen sind.
Wer hier im Ländle unverantwortliche Energiepolitik macht und den Menschen an der Nase herumführt ist schon längst ausgemacht: 

Das sind die Grünen mit SPD und CDU im Anhang.
Aber es gibt Hoffnung. Es gibt tasächlich ehemalige Grünen (Ihres Alters), die sich weiter entwickelt haben und längst eingesehen haben wie unsinnig viele Forderungen der Grünen sind. 

Mit freundlichen Grüssen  
Guy M.Y.Ph. Franquinet
GUY FRANQUINET
Werner-von-Siemens-Straße 13
74564 Crailsheim

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Unser Artikel

"Recht und Ordnung in Schriesheim"

für das Mitteilungsblatt KW 42 war bereits freigeben und ist nachträglich der Zensur durch BM Höfer zum Opfer gefallen. 

Begründung: Leserbriefe werden nicht veröffentlicht!

 

Der Artikel ist hier in voller Länge herunterzuladen!

Hier herunter laden!

 

 

 

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Dieser Artikel erscheint nicht im Mitteilungsblatt!

"Bannerraub durch Stadtverwaltung" Schriesheim am 28.09.2016!


Am Donnerstag, den 22.09.2016, kurz nach 14:00 Uhr sah eine vorbeifahrende Zeugin, wie auf einem Privatgrundstück an der Talstraße, gegenüber der Talmühle, ein Banner der „BI Gegenwind Schriesheim“ von 2 Männern entfernt und in ein weißes Auto gegenüber verbracht wurde. Dies wurde uns mitgeteilt, worauf

wir umgehend den Besitzer dieses Grundstückes informierten. Da wir vermuteten, das es sich um ein städtisches Fahrzeug handeln müsse, rief der Besitzer beim Leiter des Ordnungsamtes der Stadt an, dem von dieser Aktion nichts bekannt war. Er wollte sich aber informieren und zurückrufen.

Beim Rückruf teilte er dann mit dass es sich tatsächlich um städtische Mitarbeiter gehandelt habe und der Banner der BI sich auf dem Bauhof der Stadt befinden würde.

Der Banner sei entfernt worden, da keine erforderliche Genehmigung vorliegen würde und die Genehmigung schriftlich beantragt werden müsse. Danach erfolge diese unkompliziert und kurzfristig. Grundlage für die Entfernung sei § 14 der „Polizeilichen Umweltschutzverordnung der Stadt Schriesheim! Dieser Paragraf gilt aber nur für gewerbliche und kommerzielle Werbung!

Als Antwort auf die schriftliche Genehmigungsanfrage erhielten wir die Aufforderung einen „Bauantrag“ für das Aufhängen des Banners auf dem Privatgrundstück beim Bauordnungsamt des Rhein-Neckar-Kreises in Heidelberg einzureichen!

Auf unseren Hinweis, das sich der Banner auf einem Privatgrundstück befand und dieses ohne vorherige Anfrage bei dem Besitzer, somit ohne dessen Zustimmung, betreten worden ist, entschuldigte sich der stellvertretende Leiter des städtischen Ordnungsamtes für die „rechtswidrige Entfernung“ und verwies nochmals auf eine angeblich „erforderliche Baugenehmigung“!

Zitat aus dem Schreiben der Stadt Schriesheim:

 

 

Unsere Forderung, den Banner innerhalb von 3 Tagen von der Stadt wieder am Ort der unrechtmäßigen Entfernung anzubringen, wurde mit der Begründung abgelehnt, dass die Stadt keine „ordnungswidrige Handlung“ ausführen könne.

Inzwischen traf auch ein Schreiben vom Bauordnungsamt des RNK ein, das der Banner eine Werbemaßnahme sei und deshalb eine Baugenehmigung bei der Stadt eingereicht werden müsse.

Wir haben darauf hin Einspruch erhoben, weil wir davon ausgehen, dass die  Annahmen falsch sind! Es handelt sich dabei um eine freie politische Meinungsäußerung gegen die umweltzerstörende Aufstellung von Windkraftanlagen im Landschaftsschutzgebiet der Bergstraße und des Odenwaldes!                

Politische Aussagen für den Zeitraum von Wahlen und Abstimmungen sind nach LBO BW von der Genehmigungspflicht ausgenommen. In diesem Fall handelt es sich um eine derartige Maßnahme, da im Laufe des Novembers eine Entscheidung fallen soll. Damit hing der Banner entsprechend LBO nicht rechtswidrig an dieser Stelle!

Auch nach dem Grundgesetz der BRD ist diese Form der Meinungsäußerung in jeglicher Form wie Schrift, Bild und Ton geschützt.

 Bürgermeister Höfer, während der Bürgerfragestunde anlässlich der letzten GR-Sitzung auf den Verantwortlichen angesprochen, verweigerte auch auf 3-malige Anfrage die Auskunft darüber, wer die Entfernung des Banners beauftragt habe. Er äußerte nur, ob anderen  Bürgern „ein Banner an ihrem Zaun“ gefallen würde? Mit dieser Aussage dürfte die Anfrage beantwortet sein!

 Inzwischen ist unser Banner „Keine Windindustrie an der Bergstraße!“ im Rathaus angekommen und wird als „Jagdtrophäe“  präsentiert! (siehe Foto) 

 

 

 

 


 

 

 

 

Schriesheim an der Bergstraße grüßt 

... oder doch Schilda?

Ähnlichkeiten sind nicht frei erfunden!

Wir sind der Auffassung, dass es sich bei der ganzen Aktion um einen undemokratischen Willkürakt handelt, der dem Grundgesetz widerspricht!

Sollte die Stadtverwaltung der Aufforderung zur Wiederanbringung nicht umgehend nachkommen, werden wir den Vorgang von der übergeordneten Stelle oder gerichtlich entscheiden lassen!

 Frage an alle Bürgerinitiativen gegen Windkraftindustrie im Wald und in Landschaftsschutzgebieten:

 Haben Sie Ähnliches wie wir erlebt?

Wenn ja, wie haben Sie reagiert und wie war das Ergebnis?

 Über eine Rückmeldung freut sich die

 BI Gegenwind Schriesheim

>gegenwind-schriesheim@t-online.de< 

Artikel kann hier heruntergeladen werden!

 

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Ergebnis der Umfrage! 

(Screenshot! 07.10.2016 - 12:25)

 

 

Ein Brief besorgter Schriesheimer Bürger!

 

SYLVIA HOYER-SCHOTSCH, HANS-DIETER SCHOTSCH

 

Sehr geehrter Bürgermeister Höfer, lieber Hansjörg,

liebe Gemeinderätinnen und Gemeinderäte der Grünen Liste,


vor der Entscheidung des Schriesheimer Gemeinderates über den möglichen Bau von Windkraftanlagen im Odenwald möchten wir folgendes zum Ausdruck bringen:

Wir sind als jahrzehntelange Wähler der Grünen enttäuscht von der Politik Kretschmanns. Seine Vorgaben, die Zahl der Windränder im windarmen BW drastisch zu erhöhen, finden wir völlig verfehlt, da auf lange Sicht keine Speichermöglichkeiten für die nur unregelmäßig fließende Windenergie existieren und die Windkraft deshalb nicht grundlastfähig ist. AKWs und Kohlekraftwerke werden durch Windräder nicht verhindert, aber u.U. wird durch deren Bau sehr viel Natur zerstört. Die Gemeinden unter Druck zu setzen, sie zu zwingen Standorte auszuweisen und ggf. gegen ihren Willen den Bau von Windrädern zuzulassen, erinnert mich an die Zeit der engen Verbindung der Atomindustrie mit der Politik. Wir fragen uns inzwischen, auf welcher Seite wir eigentlich stehen. Die neuerliche Verbindung von Energieproduzenten und Politik oder auch Bürgergemeinschaften (auch finanzieller Art, wie mehrfach im „Spiegel“ beschrieben) macht uns große Sorgen. Muss man jetzt als Naturschützer gegen Filz mit der Windkraftwirtschaft kämpfen wie früher gegen die „Atommafia“?

Solange keine brauchbaren Leitungen gebaut sind und vor allem keine ausreichenden Speichermöglichkeiten existieren, ist der Ausbau der Windräder unsinnig und nicht akzeptabel. Der Odenwald darf nicht zerstört werden, um die Taschen von Investoren zu füllen. Die vielen Milliarden, die wir Stromkunden jährlich hierfür über die EEG-Umlage zahlen müssen, sollten sinnvoller in die Forschung von Speichermöglichkeiten und in die Verbesserung der Stromeinsparung investiert werden.

Jahrhundertealte Wälder zu zerstören um damit angeblich Natur zu schützen ist absurd und kann nicht das Anliegen der Grünen sein, die einst als Vorreiter des Naturschutzes angetreten sind.


Liebe Bürgermeister und Gemeinderäte/innen auch aus anderen Parteien und Gemeinden:


Viele Bürger aus Schriesheim und den anderen Gemeinden der Bergstraße erwarten von Euch, dass Ihr diesem Wahnsinn zumindest im Odenwald einen Riegel vorschiebt. Wir hoffen, dass Ihr nicht den Vorgaben der Landespolitik folgt und die Zerstörung großer Teile unseres wertvollen Waldes noch verhindern könnt.


Liebe Grüße an Euch

Sylvia und Dieter



Banner über Tunnelzufahrt!

 

 

 

WKA's pur im Soonwald/Hunsrück?

 

 

 

 

Am Anfang waren es nur 3 Anlagen und heute sieht es so aus!


So sieht es in Paderborn-Dahl aus!

 

 

 

 

Wer so etwas gut findet kann nur ein gestörtes Verhältnis zur Umwelt haben!

 

 

 

 

So nicht an der Bergstrasse und im Odenwald!

 

 

 Blitzschlag zerstört Windrad bei Paderborn!

Trümmerteile liegen bis zu 100 Meter entfernt auf dem Feld!

Paderborn. Vermutlich durch einen Blitzschlag ist am Sonntagabend eine Windkraftanlage unweit der Bundesstraße 68 zwischen Paderborn und Borchen zerstört worden.

Gegen 19.20 Uhr zog eine Gewitterfront, begleitet von Starkregen, von Süden her über den Kreis Paderborn hinweg. Wenig später meldeten Autofahrer über Notruf, dass bei einer Windkraftanlage nahe der Bundesstraße zwei Flügel abgerissen waren. Um 19.28 Uhr wurden die Löschzüge Kirchborchen und Dörenhagen der Freiwilligen Feuerwehr Borchen alarmiert und rückten zur Unglücksstelle in der Dörenhagener Feldflur in der Nähe des Haxtergrundes aus.

Foto siehe Internet (wegen ® nicht übernommen!)


Allgemeiner Hinweis!

Diese wahrscheinlich durch Blitzeinschlag beschädigte WKA ist eine von ca. 50 Anlagen in der Nähe nordöstlich von Paderborn auf kleinsten Raum mit im Bau befindlichen mind. 5 weiteren Anlagen der 200-plus-Klasse. 

(In Google Earth zu betrachten!)

Zum Glück stehen diese Anlagen in landwirtschaftlich genutzten Flächen und

kein Wald wurde geopfert, 

wie dies im Soonwald der Fall ist.

Beachtenswert sind die weggeschleuderten und im Erdreich aufgespießten Flügelteile unweit der vorbeiführenden Straße (B 68).

Ein Autofahrer, von so einem Teil getroffen, hätte kaum eine Überlebenschancen!

 

 

Zum Vortrag von Dr. Ing. Detlef Ahlborn

am 27.04.2016 im Kath. Gemeindezentrum Schriesheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den exzellenten Vortrag von Herrn Dr. Ing. Ahlborn verfolgten ca. 140 interessierte Bürger über die Sinnlosigkeit der Windkraftanlagen für die ideologisch gefärbte, von einigen Politikern propagierte "Energiewende".

Anhand vieler Zahlen in Statistiken und entsprechender Tabellen dürfte dies dem größten Teil der Anwesenden auch logisch nachvollziehbar gewesen sein. Der etwa 1-stündige Vortrag endete mit einem großen zustimmenden Applaus.

Nur wenige Fragen wurden zu dem Vortrag gestellt, so dass von einer allgemein verständlichen Darstellung der Probleme ausgegangen werden kann. Dies gilt hoffentlich auch für die anwesenden Gemeinderäte von Schriesheim als Entscheidungshilfe!

 

Es wird Zeit, dass endlich die Bevölkerung  und deren Bedenken ernst genommen werden, das „Schönreden“ aufhört und die beim Wegfall der Subventionen freiwerdenden Mittel der Bildung, dem Gesundheitswesen und der Finanzierung der Altersvorsorge zugeführt werden. Das wäre sinnvoller, als Investoren satte Gewinne auf Kosten der Stromendverbraucher (EEG-Umlage) zu ermöglichen.

Da der Preisverfall durch immer weitere Windkraftanlage diese unrentabler werden lässt, sind Insolvenzen vorauszusehen. Die Demontage und das Recycling dürfen dann auch noch die Steuerzahler übernehmen.

 

Nur am Rand wurde auf die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Windkraftanlagen auf in der Nähe lebende Bevölkerung hingewiesen. Dies sind u. a. Geräusche, Infraschall, Schlagschatten.

So wurden in der letzten Zeit verstärkt ein dumpfes Dröhnen im Kopf, Konzentrationsstörungen und Schlaflosigkeit festgestellt, deren Ursache mit großer Wahrscheinlichkeit im Zusammenhang mit in der Nähe betriebenen Windkraftanlagen steht.

Bei den jetzt propagierten Anlagen mit 200 m Höhe und mehr wurden entsprechende Schallwellen noch in 10 km Entfernung festgestellt. Bis diese gesundheitsgefährdenden Auswirkungen nicht abgeklärt sind, sollten schon deshalb keine weiteren Windkraftanlagenanlagen erstellt werden.

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Windkraft in Deutschland:

Die Gesamtfläche der BRD beträgt ca. 357,000 km2.

 

Die derzeit in der BRD bestehenden Windkraftanlagen von ca. 25.000 entsprechen einem Anteil von ca. 8 % Windkraftstrom!

 

Um den von der Bundesregierung von 40 % bereits auf 33 % reduzierten Anteil Windkraftstrom zum erzielen, wären das 4-fache von den bereits bestehenden Anlagen, insgesamt ca. 100.000 Anlagen erforderlich.

 

Bei der Gesamtfläche von ca. 357.000 km2, geteilt durch 100.000, entfallen auf jede Anlage gerundet 3,6 km2. Das ist eine Fläche von 1,9 x 1,9 km über alles. 

Diese Zahl ist nur symbolisch und reduziert sich nach Abzug anderweitig genutzter Flächen für Besiedlung, Industrie, Verkehrs-wege, Wasserflächen usw. Danach dürfte sich ein Abstand auf etwa 1,5 x 1,5 km2 ergeben.

 

Geht man von einer durchschnittlich üblichen Anzahl von 10 Anlagen pro konzentrierter Anordnung als gewerbliche Fläche oder Windkraftindustriezone (Windpark ist unzutreffend, denn an Bäumen sind noch keine Windflügel angebracht!), ergibt das eine Fläche von 36 km2 und hätte eine Abmessung von 6 x 6 km ohne Berücksichtigung nicht zu nutzender Flächen.

 

Strom gibt es aber nur wenn tatsächlich Wind weht - bei Flaute kein Strom!

  

Übrigens ist das etwa das gleiche Ergebnis, was Herr Dr. Ahlborn bezogen auf die Fläche von Hessen ermittelt hat. Da waren es etwa 6,5 km!

 

Jeder kann das nachrechnen, der die einfachen Grundrechenarten beherrscht, notfalls auch mit dem Taschenrechner!

 

Und wenn jedes Jahr wie bisher etwa 1.000 Windkraftanlagen hinzu kommen würden, wären etwa 75 Jahre erforderlich, um die derzeitigen Vorgaben von 33 % zu erfüllen. Das müsste jeder auch ohne Taschenrechner feststellen können.

  

Wenn auch die einzelne Anlage schön gestylt ästhetisch gut aussieht, wirkt diese in der Masse erdrückend und abstossend, die Landschaft vergewaltigend!

 

Es ist kaum vorstellbar die ganze freie Landschaft Deutschlands mit „Windkraft-Spargel“ zu bepflanzen. Das müsste auch den Dümmsten  einleuchten, aber scheinbar haben einige Politiker mit Rechen-aufgaben so Ihre Probleme und mit der Vorstellung, wie dann die Landschaft aussehen würde auch.

 

Wie heisst es doch sprichwörtlich: „Hochmut (Dummheit) kommt zu Fall!“

Die BTW 2017 lässt nicht mehr lange auf sich warten! Da nützt es nicht die „unerwünschte Partei“ zu verteufeln, sondern der den Wind aus den Segeln zu nehmen, indem man der Bevölkerung auf den Mund schaut und entsprechend handelt!

 

Hunderte von Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen in der BRD können sich nicht irren und werden sich nicht „vergewaltigen“ lassen!

 

Noch eine Anmerkung!

Für wie dumm die Bevölkerung gehalten wird zeigt die Aktion

„E-Auto“!

Der Anteil von 2.000 € der Autoindustrie wird mit Sicherheit in den Kaufpreis eingerechnet, tut den Herstellern somit nicht weh und die anderen 2.000 € zahlt der Bürger als Subvention mit seiner Steuer! 

Das „Bundeskabarett“, oder doch Bundeskabinett lässt grüssen!

Goe

 

 

In eigener Sache!

Liebe Gegenwind-Mitstreiter von Schriesheim,

                   
auf Ihren Wunsch haben wir ein Konto bei der VOLKSBANKKURPFALZ in Schriesheim eingerichtet, damit Sie einen finanziellen Beitrag zu unseren Aktivitäten erbringen können. Da wir nicht von allen die eMail-Adresse haben an Sie auf diesem Weg!
Das Konto wird nur von Frau Schönfelder-Funcke und Hans-Jörg Goerlach vorübergehend verwaltet.
Nach entsprechender Vereinsgründung wird dieses in ein Vereinskonto umgewandelt.
Dann können auch bei entsprechender Gemeinnützigkeit der Bürgerinitiative Spenden-Quittungen für die eingezahlten Beiträge ausgestellt werden.
Die IBAN-Kontonummer lautet 
 DE47 67290100 0067488601

und ist bereits freigeschaltet.
(VOLKSBANKKURPFALZ Konto-Nr.: 67488601 - BLZ: 672 901 00)

Für Ihre Spende schon im Voraus besten Dank!

Freundliche Grüsse

F. Funcke   H.-J. Goerlach
BI Gegenwind-Schriesheim
gegenwind-schriesheim@t-online.de

 

 

 

 

 

Für die Besucher, die die Artikel in der "Rhein-Neckar-Zeitung" und des "Mannheimer Morgen" noch nicht gelesen haben!


 

Mannheimer Morgen vom 15.04.2016
Erhöhter Druck auf die Kommunalpolitik

Von unserem Mitarbeiter Frederick Merci

Die Initiatoren der Initiative "Gegenwind", Hans-Jörg Goerlach (links) und Frank Funcke (rechts neben ihm), können sich über einen vollen Saal freuen.

 

 

 

Rund 30 Interessierte kamen am Mittwochabend zum Treffen der Schriesheimer Initiative "Gegenwind" im "Neuen Ludwigstal" zusammen. "Wir sind ja immer mehr", merkte Sprecher Frank Funcke in seiner Begrüßung erfreut an. Die von ihm und Hans-Jörg Goerlach repräsentierte Initiative setzt sich gegen Windkraftanlagen auf der Schriesheimer Gemarkung ein.

Der wichtigste Gast der Veranstaltung fehlte jedoch: Der CDU-Landtagsabgeordnete Georg Wacker hatte seine Teilnahme an der Veranstaltung am Montagabend abgesagt. Auf Nachfrage des "MM" nannte Wacker als Grund die Koalitionsver-handlungen: "Wir tagen jeden Tag bis spät in den Abend hinein."

Im Wahlkampf hatte Wacker auf Plakaten klar Stellung gegen jegliche Windräder an derBergstraße bezogen. 

Als Juniorpartner der Grünen könnten entsprechende Gesetzesänderungen für die CDU allerdings nur schwer erreichbar sein."Gerade in dieser Hinsicht sind die Grünen ein schwieriger Koalitionspartner."

Die Positionen der CDU seien aber bekannt und man werde "diese auch einbringen". Doch Wacker sagt auch: "Das Ergebnis der Verhandlungen ist offen. Ich verhandle an dieser Stelle nicht persönlich." Zum Stand könne er daher nichts sagen.

"Wir werden die Verhandlungen natürlich kritisch beobachten", sagte Goerlach am Mittwochabend. Doch der Fokus der Initiative liegt auf der Schriesheimer Bevölkerung und den örtlichen Entscheidungsträgern. Mit Flyern in jedem Briefkasten will man die Bürger von den eigenen Argumenten überzeugen.

Schlimmstenfalls elf Anlagen

Im schlimmsten Fall könnten in den möglichen Konzentrationszonen "Hohe Waid" und "Zins" bis zu elf Windkraftanlagen mit möglichen Höhen von bis zu 230 Meter errichtet werden, befürchtet die Initiative.

Der in Altenbach lebende Biologe Marcel Münderle ist um den Erhalt der Vogelarten dort besorgt: "Das Gebiet ist überregional bedeutend, was Spechtarten angeht." Um der Errichtung von Windkraftanlagen entgegen zu wirken, erstellt er in seiner Freizeit ein Arteninventar - auch als Mittel gegen die laut Unterstützer der Bürgerinitiative "oberflächlichen" und "gekauften" Gutachten.

Eigentlich könne man auf den Gebieten keine Windräder bauen, so Karl Brand, Sprecher der gleichnamigen Hirschberger Initiative: "In Hessen und Rheinland-Pfalz wurde in vergleichbaren Gebieten auch nichts ausgewiesen." Auszuschließen sei jedoch nichts.

Funcke sieht die Initiative nun in der heißen Phase, denn der Gemeinderat will bis zurSommerpause eine Stellungnahme zu möglichen Standorten abgeben. Dieser entscheide letzten Endes, gab Funcke zu bedenken: "Solange das nicht geklärt ist, ist die Gefahr überhaupt nicht gebannt."

Daher will man öffentlich Bürgermeister Hansjörg Höfer und alle Fraktionen zu einem Vortrag des Ingenieurs und Windkraftkritikers Detlev Ahlborn am 27. April einladen. "Damit man sich nicht so einfach wegducken kann", so Funcke.

15.04.16

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Rhein-Neckar-Zeitung - 01.04.2016, 06:00 Uhr

Gegenwind aus Schriesheim:

"Je mehr wir sind, desto eher hört man auf uns!"

Zweites Treffen der Bürgerinitiative "GegenwindSchriesheim" - Mitglieder hoffen auf Unterstützung aus der Politik 

 

 

 

 

 


 


 


 


 


 


 


 


 Über 20 Interessierte kamen, und daher zog die Gruppe vom Nebenzimmer

in den Saal des "Goldenen Hirschs". Foto: Kreutzer

 

Schriesheim. (sk) "Windkraft ist keine Energie mit Zukunft", sagt Hans-Jörg Goerlach. Es gebe derzeit keine Möglichkeit, den erzeugten Strom in den benötigten Mengen zu speichern. Was er seit dem Abschalten mehrerer Atomkraftwerke beobachte, sei vielmehr eine wahre "Windkraft-Orgie".

Er ist Mitbegründer der Bürgerinitiative (BI) “Gegenwind Schriesheim", die sich gegen die Aufstellung von Windrädern auf Schriesheimer Gemarkung stark macht!

Zum zweiten Mal hat die BI eingeladen; über 20 Interessierte kommen, die Gruppe zieht aus dem Nebenzimmer um in den Saal des Restaurants "Goldener Hirsch".

Goerlach regt eine Vorstellungsrunde an: Fast alle Anwesenden sind Schriesheimer. Die Ausnahme ist Klaus Knorr, der den Hauptvorstand des Odenwaldklubs vertritt. Er plädiert für den Erhalt der Landschaft und gegen Windräder, die das Bild des Odenwalds bestimmen könnten. In der Runde bekommt er Beifall, wie ohnehin das Argument "Verschandelung der Landschaft" immer wieder genannt wird.

Hundespaziergänger, Freizeitsportler und Anwohner machen sich Sorgen, wie es im Wald einmal aussehen könnte. Sie befürchten breite Schneisen für Zufahrtsstraßen, Windräder mit Nabenhöhen von über 200 Metern und tonnenschweren Betonsockeln. "Es ist ein furchtbarer Gedanke, dass der Wald zerstört werden könnte", sagt etwa Birgit Becher. Eine Frau, die oft mit ihrem Hund unterwegs ist, hat Rotmilane im Wald gesehen, ein Anwohner des Branichs fürchtet die Nähe der Anlagen zu seinem Haus: "Wir wären nur 700 Meter weit weg." Falls diese Nähe nach den Vorgaben des Nachbarschafts-verbands nicht bereits ein Ausschlusskriterium wäre. "Wir haben hier überhaupt nicht die Voraussetzungen für Windkraft", so einer seiner Nachbarn. Er denkt an die derzeit noch hohen Subventionen für die Windenergie, glaubt aber: "Wenn es die nicht mehr gibt, haben wir in ein paar Jahren hier Investitionsruinen stehen."

Lärm und Infraschall sind weitere Argumente, doch bei der Diskussion herrscht schnell Einigkeit, dass die Windenergie im Land mit viel politischem Eifer vorangetrieben werde. "Aus ideologischen Gründen wird etwas Ineffizientes gemacht", kritisiert Ingeborg Scharf. "Da wird eine riesige Geldmaschinerie in Gang gesetzt", bemerkt ein Mann.

Diese Diskussion werde sehr zugespitzt, ist aus einer anderen Ecke zu hören: "Ich habe es schon mal mit einem Grünen erlebt. Wer nicht für Windkraft ist, war bei ihm gleich ein Atomkraft-Befürworter."

Apropos Grüne: Der Plan, einen offenen Brief an Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu schreiben, wird schnell fallen gelassen: "Das bringt gar nichts."

Ein Schriesheimer bietet seine Hilfe bei der Herstellung von Faltblättern an, die bald an einem Infostand verteilt werden sollen.

"Man darf nie aufhören zu informieren", sagt Susanne Klug, die sich bereits gegen Windkraft-Pläne auf dem Eichelberg eingesetzt hat: 

"Je mehr wir sind, desto eher hört man auf uns." Weshalb sich die Bürger-Initiativen am besten landesweit zusammentun sollten. Außerdem sollten die Aktionen zeitnah erfolgen, die BI brauche Unterstützer aus der Politik, sowohl im Land als auch vor Ort, findet Goerlach.

Romy Schilling bekräftigt: "Man muss sich jetzt engagieren und nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist."

 

Info: Die BI trifft sich wieder am

Mittwoch, 6. April 2016, um 19.30 Uhr

im Hotel-Restaurant "Neues Ludwigstal".


Anmerkung zu den Kommentaren zu diesem Artikel in der RNZ:

Es scheint immer noch Träumer zu geben die glauben, dass Windräder auch ohne oder unzureichenden Wind Strom produzieren. In der Tat drehen sich die Windräder oft im Schleichgang ohne Strom abzugeben, nein sie verbrauchen dazu Strom! 

Diese Träumer sollten sich einmal vorstellen, sie würden in einem ICE fahren und plötzlich tritt eine Windstille ein ....

... und was dann sonst alles nicht mehr funktioniert?


 

Übrigens auch die "GRÜNEN" verwenden Flyer aus "Papier" für die Verbreitung ihrer Ideologien, oder ist dies ein Traum?

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Mannheimer Morgen, 31.03.2016
  

SCHRIESHEIM:

Reges Interesse an Infoveranstaltung / Eigene Homepage jetzt online

Initiative bläst zum Sturm auf die Windkraft

 Von unserer Mitarbeiterin Gerlinde Gregor

 

 

 

 

 

© dpa

Wenn Windräder an der Bergstraße aufgestellt werden, fürchten Kritiker um das Landschaftsbild. 

Das Foto zeigt einen Windpark im Kreis Euskirchen.

(Ergänzung: In diesem Windpark erfolgt inzwischen das sogenannte  "Repowering" auf 200 m hohe Windkrafträder für ca. 66 Mil. €!!!)


 Auch in Schriesheim gibt es Widerstand gegen Pläne, Flächen für Windindustrie an der Bergstraße auszuweisen. Jetzt hat sich dort - wie bereits in anderen Orten der Bergstraße - eine Bürgerinitiative gegründet: "Gegenwind Schriesheim".

 

Schriesheim ist gemeinsam mit Hirschberg betroffen durch die Flächen 9 und 10 ("Hohe Waid", "Zins") der Planung im Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim. Immer mehr Gemeinden an der Bergstraße wehren sich gegen Windkraftanlagen, für die großflächig Wald gerodet werden müsste.


 Die beiden Sprecher, Frank Funcke und Hans-Jörg Goerlach, haben schnell viele Sympathisanten für ihre Initiative erhalten. Einen der Gründe sehen sie darin, dass bislang Schriesheim als einzige Gemeinde an der Bergstraße dem Vorhaben kritiklos gegenüberstehe. "Das gibt uns umso mehr Anlass, ein Gegengewicht zu setzen", sagte Funcke bei einer Veranstaltung in der Weinstube Müller. Dazu waren so viele interessierte Mitstreiter gekommen, dass die Bestuhlung im Nebenraum kaum ausreichte. "Sämtliche Bürger wie auch Gemeinden und Verwaltungen von Weinheim bis nach Heidelberg haben sich bislang sehr deutlich gegen dieses Vorhaben ausgesprochen", sagte Funcke. Er berichtete, dass Heidelberg keine Windräder genehmigen werde, die von der Altstadt aus zu sehen sein könnten: "Diese über 200 Meter hohen Räder, die dann noch auf einer Anhöhe stehen, werden das Landschaftsbild total verändern."

 

Auch der Dilsberg habe sich dagegen ausgesprochen. Damit bleibe nur noch die Gemarkung von Schriesheim und Hirschberg mit den Bereichen "Hohe Waid" und "Zins" übrig. Die Bürgerinitiative wolle verhindern, dass Bürgermeister Höfer seine erklärte Absicht umsetze, mehrere Konzentrationszonen an der Bergstraße auszuweisen. Während einer Anfrage im Gemeinderat habe er sich vor die Windkraftnutzung gestellt. Gegen Windräder würde er sich nur dann aussprechen, wenn sie direkt an der Bergkante stünden, oder wenn sich der Naturschutz dagegen ausspricht. "Man müsste ihn schon schwer missverstanden haben, wenn man annimmt, dass er im nahen Odenwald in Sichtweite zur Bergstraße keine Windräder platzieren will", ergänzte Funcke seine Ausführungen. Dass viele Bürger damit nicht einverstanden seien, das beweise der große Zuspruch bei dieser Informationsveranstaltung.

 

"Wirtschaftlich total sinnlos"


 Der Abend solle dazu dienen, Konzepte und Ideen zu sammeln, um sich schnell und aktiv gegen das Vorhaben wehren zu können. Um den Bürgern die "Kosten-Nutzen- Zerstörung" zu verdeutlichen, plant die Initiative eine Veranstaltung mit dem Experten Detlef Ahlborn. Dieser habe Belege dafür, dass die Windkraft, wie sie die bis dato beworben werde, wirtschaftlich total sinnlos sei. Außerdem dürfe neben den gesundheitlichen Gefahren auch die gefährliche Infraschall-Belastung nicht vernachlässigt werden. Schließlich gebe es keinen großen Gewinn bei derartigen Anlagebeteiligungen. Funcke: "Wer dort investiert, der hat sein Geld im Sand verbuddelt."

 

Einige technische Daten zu diesem Projekt gab sein Mitstreiter Hans-Jörg Goerlach, der die gesammelten Punkte auf der ausgearbeiteten "ToDo-Liste" vorstellte. Ziel ist und bleibt, dass auf der "Hohen Wald  wie auf dem "Zins" keine Windkrafträder aufgestellt werden. Man wolle auch die Bürger besser über gesundheitliche Risiken und Gefahren aufklären. Angestrebt werde eine Kooperation mit der Bürgerinitiative Hirschberg. Auch wenn derzeit der Zins aus dem Plan herausgenommen worden sei, weil er weniger als 1000 Meter von der Branichbebauung entfernt liege, sei er noch nicht ganz vom Tisch.


 Als nächsten will die Bürgerinitiative Gegenwind Flyer erstellen und an Informationsständen über die Nachteile und Gefahren der Windkraft informieren. 

Wer weitere Ideen hat, der kann diese per E-Mail an (>gegenwind-schriesheim@t-online.de<) einsenden.

 

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 31.03.2016


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Rhein Neckar Zeitung 30.03.2016, 06:00 Uhr


 (Original des Briefes unter "Aktuell!")


 

 

 

 

 

 

Windkraft: "Gegenwind" auch in Schriesheim


 

Bürgerinitiative gegen Bau von Windkraftanlagen stellte sich vor - Zusammenarbeit mit Hirschberg

Rhein Neckar Zeitung 26.03.2016, 06:00 Uhr

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Windenergie ..... 

so etwa auch in BW an der Bergstrasse?

NRW erlaubt bis zu 200 Meter hohe Windräder im Wald

 

 

 

 

 

 

 

 

 Foto: dpa

Auf einem Bergrücken gelegen: der Windpark Schöneseiffen in der Nähe von Schleiden (Kreis Euskirchen). 

 

29.03.2012 DÜSSELDORF. NRW bricht mit einem Tabu und will bis zu 200 Meter hohe Windräder im Wald erlauben.

In Nadelwäldern sollen außerhalb von Schutzgebieten mehr als 2000 Windräder gebaut werden. Nach Angaben von Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) stehen private Investoren Schlange.

"Wir wollen Hürden abbauen", sagte Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) bei der Vorstellung des Leitfadens "Wind im Wald". Bis 2020 soll der Anteil der Windenergie in NRW von heute vier auf 15 Prozent erhöht werden. Dann sollen bis zu 9300 Megawatt Strom aus Windkraft erzeugt werden - bisher leisten die überwiegend älteren, kleinen 2900 Windanlagen in NRW rund 3000 Megawatt.

Zur Minderungvon Konflikten sollen Laubwälder sowie Natur- und Vogelschutzgebiete aber Tabuzonen bleiben. Genutzt werden sollen neben Nadelwäldern auch Kahlflächen.

 

Insgesamt glaubt Remmel, dass zwei bis drei Prozent der 916.000 Hektar Waldfläche für Windrädergenutzt werden können. Pro Anlage ist eine Fläche von 8,5 Hektar erforderlich - dafür müssen jeweils 3000 bis 6000 Quadratmeter "entwaldet" werden.

Da private Waldbesitzer nur durchschnittlich vier Hektar Wald besitzen, müssen sie mit anderen Eigentümern kooperieren.

Bei Kosten von "rund vier Millionen Euro" für ein Drei-Megawatt-Windrad werden die meisten Waldbesitzer Flächen an Investoren verpachten.

 

Experten sehen Pachterlöse von bis zu 80.000 Euro pro Standort im Jahr. Auch auf dem Gebiet des Staatswaldes, der 13 Prozent der gesamten Waldfläche ausmacht, will NRW von Pächtern Windräder bauen lassen. Remmel regte weitere "Bürgerwindparks" an, um die Erlöse im Ort zu halten.

Der Minister räumte ein, dass der Ausbau der Windenergie im Wald eine "Veränderung des Landschaftsbildes" mit sich bringt. "Ob diese Veränderung als negativ empfunden wird, hängt vom subjektiven Empfinden des Betrachters ab. Es gibt aber eine völlig andere Stimmung als vor zehn Jahren."


 

Markante und historische Kulturlandschaften sollen bei einer drohenden "Verunstaltung des Orts- und Landschaftsbildes" geschützt bleiben. Windparks in Wäldern sollen an Flächen entstehen, die möglichst leicht über bestehende Zufahrtswege erreichbar sind. Die NRW-Naturschutzverbände hatten durchgesetzt, dass Schutzgebiete und ökologisch wichtige Laubwälder windkraftfreie Zonen bleiben.

 

Die Landesarbeitsgemeinschaft Natur und Umwelt (LNU) äußerte dennoch die Sorge, dass mit der Nutzung der Wälder für Windräder eine "Tür geöffnet wird". Neben der Ausweisung von Waldflächen setzt Remmel auf die Umrüstung auf große Windräder ("Repowering"). Außerdem sollen neue Windparks gezielt in der Nähe von Infrastrukturachsen (Autobahnen, Bahnnetzen) gebaut werden.

 

Weil viele Städte Probleme haben, Flächen für Windparks auszuweisen, soll der Ausbau in Wäldern forciert werden. "Bisher wurde um die Wälder ein großer Zaun gezogen. Der wird jetzt eingerissen", trieb Remmel die Energiewende voran.

(Wilfried Goebels)

 

 Vernunftkraft 

  

Letzter Stand:

02.12.2018

Nächstes Treffen:

Donnerstag

13.12.2018

19:30 Uhr

 

"NEUES LUDWIGSTAL"

SCHRIESHEIM

Strahlenberger Str. 2

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